Donnerstag, 26. März 2009

Florida

Hallo nochmal,
wie gesagt, die Biler sind inzwischen alle online. Ich glaube es lohnt sich mal in meinem Webalbum zu stöbern: Picasa-Webalbum

Hier einige der schönsten Fotos vom Florida Road Trip.

Einer der vielen Wasserfälle in den Smokey Mountains
An der Uferpromenade von Charleston (South Carolina). In Charleston waren wir hauptsächlich, weil es auf unserem ausgesprochen langem Weg lag. Insgesamt sind wir in 10 Tagen 3036 Meilen (4886km) gefahren :-) Charleston war aber durchaus ein Glücksgriff.
Noch ein Shuttle Launch Foto. Die Abenddämmerung machte den Start zu etwas ganz besonderem.Miami Beach:
Ein besonders schöner Fleck auf einem der Keys:
In den Everglades kam ich diesem Kerl hier näher als ich mir es vorgestellt hatte. Kollege Alligator war aber offensichtlich schon satt.

Mittwoch, 25. März 2009

Shuttle Launch + FOTO UPDATE

Hallo Blogleser,
Die Florida Bilder sind inzwischen alle online! HIER klicken.
ich glaube ich fange gar nicht erst an von meinem absolute Highlight des USA Aufenthaltes zu schwaermen. Kurzum: Der Space Shuttle Start war der Wahnsinn! Hoch spannend bis zum Schluss, unglaublich hell, gewaltiger Laerm, und eine wunderschoene Rauchfahne am Abendhimmel, um nur einige Eindruecke zu nennen. Ihr koennt euch meine Perspektive hier im Video anschauen:


Der Laerm hat ca. 30 Sekunden gebraucht um uns in 6 Meilen Entfernung zu erreichen. In direkter Naehe zum Pad ist der Schalldruck toedlich. 30.000.000 Newton Schub hievten mehr als 2000t auf 349km Hoehe. Da bleibt nicht nur dem Maschinenbauer der Atem stehen, glaube ich. Immerhin setzen sich die 7 Astronauten in ein Gefaehrt das zu 90% aus explosivem Treibstoff besteht. Nun gut... genug geschwaermt.

Die weiteren Tage im Sunshine State Florida waren auch wunderschoen. Ich habe inzwischen meine Fotos hochgeladen. Die gibts wie immer HIER.

Jetzt sollte ich wieder was fuer meine Klausur heute Abend machen.
Noch 7 Wochen!

Sonntag, 15. März 2009

Lebenszeichen von der Ostküste

Hallo Blogleser,
nach der wohl größten Schreibpause meinerseits wollte ich mal wieder berichten, was bei mir so los ist. Seit dem 10. Januar wohne ich jetzt in West Lafayette unweit vom Campus der Purdue University. Die Wohnung dazu haben Basti und ich schon während unserer Texas Zeit organisiert und einen Volltreffer gelandet. Wir konnten für gleich 4 von uns eine prima WG ergattern, die genau zwischen den Bars und dem Mechanical Engineering (ME) Gebäude vom Campus gelegen ist. Der Campus selbst ist riesig und wirklich schön, wobei im Winter wirkt alles ein wenig trist.

Gleich zu Beginn der Unizeit hatten wir dank Martin Luther King Day ein langes Wochenende und waren mit Jessica in Michigan Skifahren. Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich es in den Staaten noch auf die Bretter schaffe. Das Skigebiet war jetzt zwar nicht der Brüller (topfeben), aber wir hatten jede Menge Spaß. Zudem konnten wir bei Jessicas Eltern übernachten wo wir total verwöhnt wurden.

An der Uni belegen die meisten von uns 4 Kurse, wobei bei 2 Fächern jeweils noch ein Labor dabei ist. Wir machen Systems & Measurements (Mess- und Regelungstechnik in Karlsruhe), was hier aus zwei Kursen besteht, Fluid Dynamics (Strömungslehre) und das Senior Design Project, wo wir mit unseren Austauschpartnern ein Konstruktionsprojekt machen. Meine Gruppe entwickelt und baut (!) ein Motor-Add-On für einen gewöhnlichen Rollstuhl. Ich bin mal gespannt ob es am Ende funktioniert.

Was ich sehr genieße ist das riesige Angebot an Sportmöglichkeiten im Co-Rec, dem Sportzentrum auf dem Campus. Samstags spielt unsere internationale Truppe regelmäßig Fußball, wir spielen ab und an eine Runde Squash und gehen öfters mal ins Fitnessstudio, alles völlig umsonst. Leider komme ich in letzter Zeit zu nichts von all dem. Wir bekommen unglaublich viele Hausaugaben und Laborberichte aufgehalst und nebenher sollte ja auch noch ein Produkt entstehen. Sonderlich schwer sind die Aufgaben eigentlich nie, aber die Menge ist krass. Die erste Welle an Midterm Exams habe ich auch schon hinter mir. Lief echt gut, die Exams sind nicht vergleichbar mit Karlsruher Klausuren. Ich bin mal auf die Finals im Mai gespannt.

Vor zwei Wochen haben wir ein Wochenende in Chicago verbracht. Das war klasse. Chicago ist toll: Stylische Wolkenkratzer, prima Ausgehmöglichkeiten und die verspiegelte Bohne, die einfach nur abgefahren aussieht. Eine Nacht haben wir in einem Hostel verbracht und für die zweite hat uns Mike, ein ehemaliger GEARE Teilnehmer aufgenommen, der in Chicago wohnt und inzwischen für Bosch arbeitet.

Inzwischen verbringe ich meinen wohl letzten Urlaub in den USA. Wir haben uns zu fünft ein Auto gemietet sind gerade auf dem Weg nach Florida. Hey, stellt euch vor: Mit etwas Glück sehen wir morgen das Space Shuttle Discovery abheben!!! Ihr könnt euch sicher denken, wer schon ganz hibbelig ist und alle Insassen mit Details zu Shuttle Missionen bombardiert. Wenn noch Zeit ist, wollen wir uns natürlich auch das Kennedy Space Center selbst anschauen, welches an Shuttle Start Tagen leider geschlossen ist. Die nächsten Station werden sein: Miami, Key West und die Everglades. Der Rest steht noch nicht zu 100% fest. Ich melde mich mit Bildern zu allem sowie ich dazu komme.

Grüße aus unserem Nissan Altima 2.5Z, der gerade durch Georgia rollt.

Samstag, 17. Januar 2009

DER Westküstentrip

Hallo Blogleser,
mit viel Verspätung habe ich heute endlich eine kleine Auswahl meiner Urlaubsbilder hochgeladen. Ihr findet die Fotos städteweise wie immer unter: Picasa

Begonnen hat unsere Reise mit dem Flug von Indianapolis nach San Francisco. Dort haben wir 5 Tage im genialen USA Hostel verbracht. Nicht nur die Lage, auch der Service war dort prima. Und jeden Morgen gab es Pan-Cakes "All you can make". Wir haben uns die Stadt, Alcatraz, die Golden Gate Bridge und sogar die Muir Woods angeschaut. Wir haben schon begonnen Kalifornien zu lieben, doch der Highway No. 1 kam erst noch
.
Ich habe nicht erwartet, dass die Straße so schön ist. Bergig, kurvig, wunderschön. Unser Etappenziel am Highway No.1 war Santa Barbara, das wohl schönste Küstenstädtchen an der Westküste. Dort haben wir einmal übernachtet um sowohl das Nachtleben als auch die Schönheit des Städtchens bei Tag mitnehmen zu können.

Das nächste Ziel war San Diego, südlich von Los Angeles. Dort hatten wir 2 Tage Aufenthalt. Wir waren im angeblich größten Zoo der Welt, wurden aber schwer enttäuscht. Zwar gibt es in Stuttgart keine Pandabären aber sonst gibt die Wilhelma mindestens genauso viel her. Naja, das wäre nicht so tragisch gewesen, hätte es am folgenden Tag nicht in Strömen geregnet. So haben wir das "El Coronado", das älteste Holzhotel der Welt, in dem auch Marylin Monroe einige Filme gedreht hat, nur bei Regen gesehen. Wir waren aber trotzdem noch im Balboa Park. Dann haben wir uns auf den Weg nach Los Angeles gemacht.

Für Weihnachten haben wir uns 5 luxuriöse Übernachtungen im Hilton gegönnt. Das war über Weihnachten erfreulich günstig und wir haben es uns wirklich gut gehen lassen. Nach jedem anstrengendem Sightseeing-Ausflug ging es zur Entspannung in den Whirlpool auf dem Dach des 13. Stockes. Mitten im Meer der Wolkenkratzer von Downtown LA. LA hat einiges zu bieten: Hollywood, Bel Air, Venice Beach, Santa Monica, das Getty Center und extrem exklusive Clubs und Bars in Downtown LA. In Hollywood haben wir einen sehr schrägen heilig Abend gehabt. Da viele Restaurants am 24. schon geschlossen hatten, haben wir Heilig Abend beim Thailänder gefeiert, zur Krönung: Mit einem asiatischen Elvis Imitator. Wir hatten unseren Spaß.

Für Silvester und 5 aufregenden Tage darum herum wir uns am 27.12 nach Vegas gefahren. Vegas ist einfach verrückt. Die Kasinos sind unglaublich aufwendig und protzig aufgemacht. Vegas ist echt etwas fürs Auge, und je nach Einstellung auch was für den Geldbeutel. Wir haben Leute zugeschaut wie sie 100$ Scheine in die Einarmigen stecken...
Unser erster Abend in Vegas war legendär. Mit Karten für die 4 abgesagtesten Clubs in Vegas, die sich alle im Palms befinden, haben wir eine unvergessliche Nacht gehabt. Von der Ghost Bar zum Beispiel hatte man einen Aussicht auf Vegas vom 55. Stockwerk aus. Der Knaller!

Von Vegas aus haben wir uns auch den Hoover Dam angeschaut und haben einen Tagesausflug zum Grand Canyon West gemacht. Die Erwartungen an den berühmten "Skywalk", die U-förmige, gläserne Aussichtsplattform, waren hoch. Zu hoch. Wir wurden von den Indianern (den Landbesitzern) gründlich abgezockt...Naja. Wir waren dort! Und drauf! Und noch besser, wir haben den Grand Canyon gesehen, und auch den Colorado River. Weit unter uns, bis zu 1600m unter uns, konnte man den Fluss sehen, der dem Canyon seine Gestalt gab. Das war schon mächtig beeindruckend.

Silvester selbst war auch ein ganz spezielles Erlebnis. Begonnen hat die Nacht mit einem Motorrad-Stunt, bei dem Robbie Madison, gesponsert von Red Bull auf den Arc de Triomphe des "Paris" gesprungen ist. Er ist auch wieder heruntergehüpft! Total verrückt: VIDEO
Der "Strip", die Hauptstraße von Vegas, an der sich alle namhaften Kasinos befinden wurde für Silvester komplett für den Verkehr gesperrt. Hunderttausende waren auf der Straße! Vor unserem Hotel/Kasino "Bills Gambling Hall" war die Stimmung bombig, und es wurde auf der Straße getanzt. Die Ernüchterung kam dann um 12, als nach dem grandiosen Countdown, das Feuerwerk fehlte und binnen Minuten die Leute von der Straße gefegt wurden. Die Party stieg dann wohl in den Clubs und Bars, aber die Tickets konnten wir uns wirklich nicht leisten. Naja, wir waren dabei und hatten bis 12 jede Menge Spaß.

Also krönender Abschluss kam am 2.1.09 der Flug nach New York City, die coolste Stadt der Welt! New York bietet alles! Essen aus aller Welt, Shows am Broadway, ein riesiges Angebot zum Shoppen. Bars in den unterschiedlichsten Stilen, Menschen aus aller Welt und die größte Ansammlung von Wolkenkratzern auf einer Insel: Manhattan. Wir hatten volle 7 Tage um nicht nur die Sehenswürdigkeiten abzuklappern, sonder um auch das Flair der vielen Stadtteile zu schnuppern. New York war toll. Wir waren auf dem Empire State Building, wir haben die Blue Man Group gesehen, sind an Ellis Island und der Freiheitsstatue vorbeigefahren und vieles mehr. Schaut euch am besten die Bilder auf Picasa an.

Und dann war da noch mein Tagesausflug mit dem Bus von NYC nach Washington D.C. Gemeinsam mit Sebastian Schillo habe ich den Chinatownbus (auch ein Erlebnis für sich) um 7am genommen um einen Tag bei Aurelia und ihren Verwandten in der Hauptstadt zu verbringen. Es hat sich gelohnt! Washington strahlt unheimlich viel Wichtigkeit und Größe aus. Das kommt hauptsächlich von den vielen imposanten Gebäuden und Memorials. Außerdem sind sämtliche Museen umsonst, sogar die Fahrt mit dem Aufzug aufs Washington Monument (der Obelisk) war "Free of Charge!" Nach unserem Stadtspaziergang hatten wir noch einen schönen Abend bei Aurelias Tante und Onkel.

Tja und am 9.1. ging es dann vom total überlasteten JFK Airport nach Indiana nach West Lafayette an die Uni. Von meiner coolen Wohnung und meinen ersten Erfahrungen an der Uni erzähle ich euch beim nächsten Mal. Achja, Skigefahren bin ich hier auch schon. Auch dazu später mehr!

Gruß von den Boilermakers!